Kontakt zu anderen Pferden außer zu Mama ist wichtig, um zu lernen wie man sich zu verhalten hat
Kontakt zu anderen Pferden außer zu Mama ist wichtig, um zu lernen wie man sich zu verhalten hat
Die ersten Minuten und Stunden im Leben eines Pferdes sollten kein Russisch Roulette sein
Die ersten Minuten und Stunden im Leben eines Pferdes sollten kein Russisch Roulette sein

Bei vielen Besitzern einer Stute kommt irgendwann der Wunsch auf, ein Fohlen aus der eigenen Stute zu ziehen.

 

In vielen Pensionsställen fehlen aber die Möglichkeiten den besonderen Anforderungen die Stute und Fohlen an die Haltung und Betreuung stellen gerecht zu werden. Auch der immense Zeitaufwand, der für eine intensive Betreuung des Fohlens notwendig ist, um ein möglichst unerschütterliches Vertrauensverhältnis zum Menschen aufzubauen, ist bei normaler Berufstätigkeit kaum möglich.

 

Durch langjährige Erfahrung bei Management und Betreuung von Zuchtstuten und Fohlen bzw. Jungpferden und hohe fachliche Qualifikation können wir ihrem Nachwuchs den bestmöglichen Start ins Leben ermöglichen.

 

Gern stehen wir schon bei der Auswahl des zukünftigen Vaters zur Verfügung, helfen bei Organisation von Deckschein, übernehmen die Betreuung und Koordination von Tierarztterminen, Samenbestellung, Trächtigkeitsuntersuchung und allen sonstigen notwendigen Sachen, um den ersten Schritt zur Zucht zu machen.

 

 

Sozialkontakte und Bewegung sind für ein gesundes Leben ein Muss vom ersten Tag an
Sozialkontakte und Bewegung sind für ein gesundes Leben ein Muss vom ersten Tag an

Sollte die Stute bereits tragend sein und im heimischen Stall noch gearbeitet werden bis der Geburtstermin ran ist, sollte beachtet werden, dass ein Umstallen möglichst drei Monate vor Geburt stattfindet, damit ausreichend Zeit ist das Immunsystem auf die neue Umgebung einzustellen, um die spezifischen Antikörper an das Fohlen weitergeben zu können.

 

Zum Abfohlen geht es in geräumige Boxen (ca 4 x 6m), die durchgehend von uns per Kamera mit Nachtsicht überwacht werden.

So hat die Stute die notwendige Ruhe, um die Geburt zu beginnen und ist trotzdem bei Problemen auf keinen Fall auf sich gestellt.

Hat die Stute ausreichend Vertrauen zum Menschen, sind wir auch vor Ort um ihr den Geburtsvorgang soweit möglich zu erleichtern.

 

Gerade Stuten, die das erste Mal fohlen können nach der Geburt so verunsichert sein, dass sie das Fohlen zunächst nicht annehmen. Ist dann niemand vor Ort, um Mutter und Kind einander nahe zu bringen, kann es passieren, dass man ein Flaschenkind bekommt.

Die Erstversorgung des Fohlens, Überwachung, dass die Nachgeburt vollständig abgeht und Versorgung der Stute sind wichtige Faktoren, um Erkrankungen möglichst vorzubeugen.

 

 

 

Was das Pferdekind früh kennen lernt, wird es sein gesamtes Leben nicht schockieren
Was das Pferdekind früh kennen lernt, wird es sein gesamtes Leben nicht schockieren

Der Umgang mit dem Fohlen in den ersten Lebenswochen kann die Weichen für das gesamte Leben stellen. Lernt es den Menschen als nützlichen Partner kennen, dem man bedingungslos vertrauen kann, oder ist es derjenige bei dem generell etwas stressiges wie Schmied oder Tierarzt passiert.

 

Für uns ist es selbstverständlich, dass das Pferdekind mit Familienanschluss aufwächst, schnell lernt, dass Menschen toll sind, man sich mit Genuss überall anfassen lassen kann, das Halfter kennen lernt und auch schnell lernt, dass man Menschen auf keinen Fall treten, beißen oder gar überrennen darf.

 

Die ersten Termine beim Hufschmied müssen nicht in Kampf und Stress für alle Beteiligten ausarten.

Mit acht Wochen sollte der erste Termin beim Hufschmied anstehen, denn in diesem Alter können eventuelle Fehlstellungen noch sehr gut korrigiert werden und ersparen später vielleicht den orthopädischen Korrekturbeschlag oder gar Schäden im gesamten Bewegungsapparat.

 

 

Auch bei der Vorbereitung und Teilnahme von Fohlenschau und Stutbucheintragung, sofern noch nicht geschehen, stehen wir natürlich mit Rat und Tat zur Seite.

 

Bei der Trennung von Stute und Fohlen werden leider immer wieder gravierende Fehler gemacht, die ein Leben lang Nachwirkungen haben können, wie extreme Fixierung auf die Gesellschaft anderer Pferde.

Im Lauf der Jahre und der Erfahrung mit über 20 selbstgezogenen Fohlen haben wir Abläufe entwickelt, die weder Stute noch Fohlen stressen oder gar traumatisieren.

 

Natürlich betreuen wir das Fohlen gern bis zu seinem Start ins Arbeitsleben oder unterstützen sie bei den ersten Reitversuchen mit dem eigenen Nachwuchs.

 

Ist das Fohlen schon da und man möchte es nach der Trennung von Mama möglichst gut betreut wissen, sind wir ebenfalls der richtige Ansprechpartner.

 

Preise:

bis zum letzten Drittel der Trächtigkeit normaler Pensionspreis ab 150€ im letzten Drittel der Trächtigkeit bis zum Absetzen des Fohlens für beide gemeinsam ab 250€

ab dem 7. Lebensmonat werden Stute und Fohlen getrennt berechnet und es gilt wieder der normale Pensionspreis ab 150€